Mechanische Montage

Aufbauanleitung
Vom Dach bis zum Schaltkasten

Schritt-für-Schritt-Anleitung für die mechanische Montage: Biberschwanz-Dachhaken, Modulbefestigung Hochformat, Komponentenanordnung im Scheunen-Vorraum und Erdung.

Biberschwanz-Einfachdeckung
Das Scheunendach hat Biberschwanz-Tonziegel in Einfachdeckung — jeder Ziegel liegt einzeln auf der Dachlatte, ohne versetzte Doppelreihe. Standardhaken passen nicht. Spezielle Biberschwanz-Dachhaken gleiten neben dem Ziegel auf die Latte und werden direkt in den Sparren geschraubt.
QUERSCHNITT — DACHMONTAGE BIBERSCHWANZ (EINFACHDECKUNG) SPARREN 10×11 cm DACHLATTE 5cm DACHLATTE 21cm 10×80mm Schraube ALU-SCHIENE SOLARMODUL 30mm Klemme Reihenfolge: 1. Ziegel herausheben 2. Haken auf Sparren schrauben 3. Ggf. Ziegel unterschleifen 4. Ziegel wieder einlegen Material: Dachhaken A2 Edelstahl (Biberschwanz-Typ) Holzschrauben 10×80mm Edelstahl Alu-Montageschiene 40×40mm Mittel-/Endklemmen 30mm

Innenzugang nutzen!

Sparren und Latten sind von innen direkt sichtbar. Hakenpositionen von innen markieren, von außen montieren. Keine Unterspannbahn vorhanden.

6 Haken total

3 Haken auf der oberen Schiene, 3 Haken auf der unteren Schiene. Bei 2,27 m Modulbreite (nebeneinander) kreuzen die Schienen 4-5 Sparren — Haken auf S1, S3, S5.

Blick von innen unter das Scheunendach: Holzsparren und Dachlatten mit Biberschwanz-Ziegeln, Tageslicht fällt durch die Ziegellücken.
Scheunendach von innen: Biberschwanz-Einfachdeckung auf Sparren (10×11 cm) und Latten, keine Unterspannbahn. Das Tageslicht zwischen den Ziegeln zeigt genau die Lücken, durch die das MC4-Solarkabel später ohne Bohren nach innen geführt wird.

1.1 Montageset + 2 Module — Schritt für Schritt

Schienensystem 40×40 (oekostromhelden) — dem Set lag keine Anleitung bei, darum hier die komplette Reihenfolge mit den offiziellen Trina-Klemmzonen (Vertex Series User Manual, Abschnitt 6.2.2).

Teil Aufgabe
Dachhaken Biber (A2)Greift über die Latte, Fuß auf den Sparren — trägt alles
Tellerkopf 8×80 TX40Hakenfuß → Sparren (2 pro Haken, ≥ 7 cm tief)
Schiene 40×40Trägt die Module (2× 1,20 m + Verbinder ≈ 2,40 m je Reihe)
M10-Schraube + SperrzahnmutterHaken ↔ Schiene (Kopf in die untere Nut)
Nutenstein M8In die obere Nut eingeschwenkt, hält die Modulklemmen
End-/Mittelklemme (30 mm)Klemmt die Module (4 End- außen, 2 Mittel- zwischen den Modulen)
⚠ Offizielle Klemmzone — Trina Vertex S+ NEG9R.28 (Wind ≤ 4000 Pa / Schnee ≤ 5400 Pa)
Schienen waagerecht (senkrecht zur langen Modulseite), Klemmen auf der langen Seite, 4 Klemmen je Modul. Klemm-/Schienenmitte A = 290–370 mm von der Ober- UND Unterkante.
→ Bei deinen 1762-mm-Modulen: obere Schiene ~33 cm unter der Oberkante, untere Schiene ~33 cm über der Unterkante = Schienenabstand ~110 cm (erlaubt 102–118 cm).
Nicht in der Mitte klemmen! Die Anschlussdose sitzt mittig (~87,5 cm) — die Schienen an den Enden gehen sauber daran vorbei. ✓
Klemme übergreift den Rahmen 8–12 mm, berührt das Glas nicht, Entwässerungslöcher frei halten, Rahmen nicht verändern.

1 · Dachhaken setzen

Hakenlinien (2 waagerechte Reihen, ~33 cm von Modul-Ober-/Unterkante) auf die Sparren übertragen. Ziegel anheben, Haken über die Latte legen, Fuß flach auf den Sparren, 2× Tellerkopf 8×80 TX40 (Hartholz vorbohren). Haken darf nirgends auf einem Ziegel drücken.

2 · Biberschwanz dicht

Wo der weit ausladende Haken aufliegt: entweder den unteren Ziegel durch einen Blechziegel ersetzen (oekostromhelden-Empfehlung) oder die Ziegelunterseite leicht unterschleifen, bis er spannungsfrei aufliegt. Danach Ziegel wieder überlappend schließen.

3 · Schienen anbauen

M10-Schraubenkopf in die untere Nut der Schiene einfädeln, Schaft durch das Langloch im Haken, von unten Sperrzahnmutter M10. 2× 1,20 m mit Verbinder zu ~2,40 m. Beide Schienen parallel, ~110 cm Abstand, in der Flucht — dann festziehen.

4 · Module klemmen

Nutensteine M8 in die obere Nut. Außen Endklemme → Modul A auflegen → Mittelklemme → Modul B → Endklemme. 5 mm Mindestabstand zwischen den Modulen. M8-Zylinderschraube 35 mm (30 mm Modul + 5), anziehen mit 16–18 Nm.

5 · Erdung

Modulrahmen + Schiene mit den Zahnscheiben-Erdungsklemmen anbinden, 6 mm² grün-gelb zum Erdspieß (Potentialausgleich, mit dem Erdungsset).

Sicherheit + elektrisch

Absturzsicherung, ≥ 2 Personen, trocken/windstill, nicht auf die Ziegel treten. Module abgedeckt handhaben. Erst alles mechanisch fest + geerdet, dann MC4 verbinden — PV bis zum Schrankanschluss getrennt lassen.

1.2 Maß-Skizze — Haken- & Klemmpositionen (zum Mitnehmen aufs Dach)

Berechnet für deine 2× 1762×1134-Module (hochkant, 20 mm Spalt) und das ~55,5-cm-Sparrenraster. Maße in mm (cm in Klammern).

MASS-SKIZZE — Modul-, Schienen- & Hakenpositionen (Aufsicht aufs Dach) 2× Trina 1762×1134 hochkant · 20 mm Spalt · Schienen waagerecht · Maße in mm (cm in Klammern) Modul A hochkant Modul B hochkant Anschlussdose mittig (~881 mm / 88 cm) → Schienen gehen vorbei ✓ Schiene oben Schiene unten 6× Dachhaken (auf Sparren) 4× Endklemme 2× Mittelklemme 330 (33) 1102 (110) — Schienenabstand 330 (33) 1762 (176) Modulhöhe 1134 (113,4) 1134 (113,4) 2288 (229) Gesamtbreite — Schiene 2,40 m reicht 20 mm Spalt 1110 (Haken-Abstand = 2× Sparren) 1110 34 34 Legende Dachhaken (6×) Endklemme (4×) Mittelklemme (2×) Alu-Schiene 40×40 Anschlussdose Modul (hochkant) Hinweise • Schienen: 33 cm von Ober- u. Unterkante (Trina 29–37).• Haken auf jeden 2. Sparren (~111 cm). Array so schieben, dass Überstand li/re gleich (~3–4 cm).• Mittelhaken ≈ unter dem Modulspalt.• Klemme übergreift Rahmen 8–12 mm, kein Glaskontakt.• Anzug Modulklemmen 16–18 Nm.• Tellerkopf 8×80 ≥ 7 cm in den Sparren.

Kurz: 2 Schienen waagerecht, je 33 cm von Modul-Ober-/Unterkante (~110 cm Abstand). 6 Haken auf jeden 2. Sparren (~111 cm), Array mittig ausrichten (~3–4 cm Überstand je Seite). 4 End- (außen) + 2 Mittelklemmen (am 20-mm-Spalt). Die mittige Anschlussdose bleibt frei.

2 Module Hochformat nebeneinander
Zwei Trina Vertex S+ 455W Module werden im Hochformat nebeneinander montiert und in Reihe geschaltet. Benötigte Dachbreite: ~227 cm, Höhe: ~176 cm. Zwei horizontale Schienen (oben + unten) tragen beide Module auf 6 Dachhaken.
FRONTANSICHT — 2 MODULE HOCHFORMAT NEBENEINANDER S1 S2 S3 S4 S5 55,5 cm 55,5 cm 55,5 cm 55,5 cm Schiene oben (2,40 m) Modul 1 455 Wp ~2cm Modul 2 455 Wp Schiene unten (2,40 m) ● Dachhaken (6×) End- (4×) + Mittelklemmen (2×) - + - + Reihe: +M1 → −M2 MC4 − MC4 + 113,4 cm 113,4 cm ~176 cm Schienen: 4× 1,20 m Alu 40×40 (2 Reihen, je 2× 1,20m per Verbinder gekoppelt)
Komponentenanordnung: Vorraum + Innenraum
STALFLEX-Rahmen 700×500 (auf 18-mm-Platte als Rückwand) auf ~100 cm Höhe an der Wand im Vorraum. Batterie im geschlossenen Innenraum auf der anderen Seite der Wand — besserer Frostschutz (~3-5°C wärmer). DC-Kabel durch Wanddurchführung (2×12mm Bohrung, ~1,5m).
DRAUFSICHT — VORRAUM + INNENRAUM VORRAUM (offen) Große Öffnung → kalte Luft offene Seite TRENNWAND INNENRAUM (geschlossen) ~3-5°C wärmer, besserer Frostschutz PV vom Dach ↓ STALFLEX 700×500 (auf Platte) DC-Trenner + gPV MPPT 100/30 quer · Klemmen unten Phoenix 24/500 · hochkant LSS 6A ADELID 1-0-2 → 230V Verbraucher 2×12mm Durchführung 2 Kabel (statt 4): Busbar → Wand → Batterie Midi 40A direkt am Bat+ Redodo 24V 100Ah Bluetooth | IP65 53 × 21 × 22 cm Styrodur 3cm Winter: 0-3°C → BMS sperrt selten Winter: -2 bis -5°C → BMS würde hier oft sperren DC+ (rot) DC- (schwarz) AC (230V)
Geräte-Anordnung im STALFLEX-Rahmen
Die Geräte werden auf der 18-mm-Platte (Rückwand) im STALFLEX-Rahmen 700×500 angeordnet: MPPT quer (186×130, Klemmen unten, 10 cm Luft oben+unten), Phoenix hochkant (172×275), Hutschienen für DC oben und AC unten. Der detaillierte Anordnungsplan (maßstäbliche Skizze, Tabellen und Kabelführung) steht in der Sektion „Schrank-Layout".

Verschraubungen

Geräte auf die Platte: Holzschrauben — Phoenix 4× ≥4×30 mm (3,9 kg!), MPPT 4×, DIN-Schienen je 3×. Gerät als Bohrschablone. STALFLEX-Rahmen auf die Platte/Wand: über die Befestigungslaschen des Rahmens (6×80 Holz bzw. 6×60 + Dübel 8×50 bei Beton).

Abstände & Kühlung

MPPT senkrecht, Klemmen unten, 10 cm Luft oben + unten (Victron-Pflicht). Phoenix-Lüfter freihalten. Geschlossener Metallkasten → für Kühlung 2 Lüftungslöcher (unten/oben) in die Platte oder kleiner Lüfter. Antenne durch ein Plattenloch nach außen.

Kabelführung mit Farbcode (DIN VDE)
Gleiche zweispaltige Anordnung wie im Schrank-Layout (DIN 1 oben = DC: DC-Trenner + gPV → MPPT quer; Phoenix hochkant; DIN 2 unten = AC: LSS + ADELID) — mit überlagerten Kabelpfaden. Farbcode nach DIN VDE 0293: rot = DC+ / L1-Phase, schwarz = DC−, braun = L (230V AC), blau = N, grün-gelb = PE.

AC-Seite: Phoenix hat nur Schuko-Buchse. Pfad: Phoenix-Buchse ← Schuko-Stecker mit H05VV-F 3G1,5 (flexibel, 0,5 m) → Abzweigdose IP54 mit WAGO-Klemmen als Übergang → NYM-J 3×1,5 (starr, fest verlegt) → LSS → ADELID → Gartenverbraucher.
KABELVERLEGEPLAN — Farbcode DIN VDE 0293 700×500 · PV → DC-Trenner+gPV → MPPT · MPPT-BAT + Phoenix-DC → Busbar → 2 Kabel zur Batterie STALFLEX 700×500 — Platte (Rückwand) DIN 1 · DC DIN 2 · AC DC-Trenner 4P 32A · 1000V gPV 20A SeKi+Heschen ≥ 100 mm Kühlluft MPPT 100/30 quer · 186 × 130 PV + BAT-Klemmen unten ↓ ≥ 100 mm Kühlluft ▲ DC-Klemmen oben Phoenix 24/500 172 × 275 hochkant Schuko unten ▼ DC-Knoten — Busbar +/− + DIN 3 · 5-V-Kreis DDR-30G-5 2A 2×5 Klemmen+5V / GND LSS 6A ADELID 1-0-2 AC-Klemmen PV vom Dach ↓ PV+ (rot)/PV− (schwarz) → MPPT MPPT BAT+ → + Busbar MPPT BAT− → − Busbar Phoenix DC+/− → + → Midi 40A → Bat+ − → Bat− 2 Kabel → Wand 5V: + Busbar → 2A H05VV-F Abzweigdose NYM-J L (braun) → LSS N → ADELID PE durchgeführt — nie via ADELID! Netz-Backup L+N → Verbraucher L + N Farbcode DC+ / L1 DC− L 230V (braun) N 230V (blau) PE (gn-ge) flex / Backup DC-Seite AC-Seite 5-V-Kreis Busbar
Klemmplan — jede einzelne Verbindung
Vollständige Terminal-Belegung für jede Komponente. "Quelle" und "Ziel" sind beide Klemmen — der Draht geht von A nach B. Die Anordnung folgt dem Schrank-Layout: obere Hutschiene (DIN 1) = DC (DC-Trenner 4P + gPV 20A, Abschnitt 6.1), untere Hutschiene (DIN 2) = AC (LSS 6A + ADELID 1-0-2, Abschnitt 6.2).

6.1 DC-Seite — obere Hutschiene (PV + Batterie)

2× Busbar (M8) als zentraler DC-Knoten: MPPT-BAT und Phoenix-DC laufen auf die + Busbar bzw. − Busbar (gelb hinterlegte Zeilen). Von dort gehen nur 2 statt 4 Kabel durch die Wand zur Batterie: Plus über die Midi 40 A, Minus direkt. Die Busbars speisen zusätzlich den 5-V-Kreis (D12).

# Quelle Ziel Kabel Länge
D1PV-String + (Modul 1 Plus)Gummitülle Top · DC-Trennschalter Pol 1+2 EINGANGH1Z2Z2-K 6mm² rot10 m
D1bDC-Trennschalter Pol 1+2 AUSGANGgPV-Halter Pol 1 EingangH07V-K 6mm² rot~10 cm
D2gPV-Halter Pol 1 AusgangMPPT Terminal PV(+)H07V-K 6mm² rot~15 cm
D3PV-String − (Modul 2 Minus)Gummitülle Top · DC-Trennschalter Pol 3+4 EINGANGH1Z2Z2-K 6mm² schwarz10 m
D3bDC-Trennschalter Pol 3+4 AUSGANGgPV-Halter Pol 2 EingangH07V-K 6mm² schwarz~10 cm
D4gPV-Halter Pol 2 AusgangMPPT Terminal PV(−)H07V-K 6mm² schwarz~15 cm
D5MPPT Terminal BAT(+)+ Busbar (M8-Stud)H07V-K 6mm² rot~0,3 m
D6MPPT Terminal BAT(−)− Busbar (M8-Stud)H07V-K 6mm² schwarz~0,3 m
D7Phoenix DC(+)+ Busbar (M8-Stud)H07V-K 6mm² rot~0,3 m
D8Phoenix DC(−)− Busbar (M8-Stud)H07V-K 6mm² schwarz~0,3 m
D9+ Busbar (M8-Stud)Wanddurchführung · Midi 40A Eingang (Kabel 1 v. 2 zur Batterie)H07V-K 10mm² rot~4 m
D10Midi 40A AusgangRedodo Batterie (+) M8-TerminalH07V-K 10mm² rot~15 cm
D11− Busbar (M8-Stud)Wanddurchführung · Redodo (−) M8-Terminal (Kabel 2 v. 2 zur Batterie)H07V-K 10mm² schwarz~4 m
D12+ Busbar → 2A-Sicherung → DDR-30G-5 V+in  ·  − Busbar → DDR-30G-5 V−in5-V-Kreis (24V→5V), DIN-Schiene 3H07V-K/1,5mm²~0,3 m
🔌 DC-Lasttrennschalter (Jadeshay 4P) — Klemmenbelegung (zu D1/D1b/D3/D3b)
4-polig = je 2 Pole in Reihe pro Leitung (volle 1000-V-DC-Festigkeit). Klemmen oben 1·3·5·7, unten 2·4·6·8:
PV + (rot)Brücke oben 1 ↔ 3Kabel an 2 und 4
PV − (schwarz)Brücke oben 5 ↔ 7Kabel an 6 und 8
Strompfad + (in Reihe): Klemme 2 → Pol → 1 → Brücke → 3 → Pol → 4. Damit beim Ausschalten 2 Trennstellen in Reihe pro Leitung. Brückenbleche liegen oft bei; sonst kurze 6-mm²-Drahtbrücke. PV-Eintritt an 2/6, weiter zur gPV-Sicherung an 4/8.
Multimeter-Check (PV getrennt/abgedeckt): ON → 2↔4 und 6↔8 piepen; OFF → beide kein Ton; 2/4 ↔ 6/8 nie Ton (Plus/Minus dürfen sich nie berühren).

6.2 AC-Seite — untere Hutschiene (Wechselrichter, LSS, Umschalter)

# Quelle Ziel Kabel Länge
A1Phoenix Schuko-Buchse (AC-Ausgang)Schuko-Winkelstecker an H05VV-F AnschlussleitungH05VV-F 3G1,5 flexibel~50 cm
A2H05VV-F-Anschlussleitung L/N/PE (offene Enden)Abzweigdose: WAGO 221-415 je Ader (braun/blau/gn-ge)H05VV-F 3G1,5~30 cm
A3Abzweigdose WAGO L (braun)LSS 6A Eingang (oben) via NYM-JNYM-J 3×1,5 braun~30 cm-1 m
A4LSS 6A Ausgang (unten)ADELID Klemme 1 (L-Solar)NYM-J 3×1,5 braun~10 cm
A5Abzweigdose WAGO N (blau)ADELID Klemme 4 (N-Solar) direkt (N wird nicht geschaltet via LSS)NYM-J 3×1,5 blau~30 cm-1 m
A6Netz-Verlängerung L (aus Haus-Schukostecker, offenes Ende)ADELID Klemme 2 (L-Netz)braun 1,5mm² (oder NYM-J)variabel
A7Netz-Verlängerung NADELID Klemme 5 (N-Netz)blau 1,5mm²variabel
A8ADELID Klemme 3 (L-Ausgang)Verbraucher-Leitung L (NYM-J fest verlegt)NYM-J 3×1,5 braunvariabel
A9ADELID Klemme 6 (N-Ausgang)Verbraucher-Leitung N (NYM-J fest verlegt)NYM-J 3×1,5 blauvariabel
A10PE durchgeführt (Abzweigdose → Verbraucher ohne ADELID!)Verbraucher-Leitung PENYM-J 3×1,5 grün-gelbvariabel

6.3 Erdung / Potentialausgleich

# Quelle Ziel Kabel Länge
E1Modulrahmen 1 (Erdungsklemme Zahnscheibe)Alu-Montageschiene6mm² gn-ge~20 cm
E2Modulrahmen 2 (Erdungsklemme Zahnscheibe)Alu-Montageschiene6mm² gn-ge~20 cm
E3Alu-MontageschieneErdspieß 1,5 m Kupfer (Kreuzverbinder)6mm² gn-ge~8 m

Wichtig — PE niemals schalten

Der Schutzleiter (grün-gelb) vom Netz wird direkt zum Verbraucher durchverbunden — niemals durch den ADELID-Umschalter! Der Wechselrichter hat keinen PE-Anschluss (floating output). Bei Insel-Betrieb existiert kein PE im AC-Kreis.

Tipp — Kabelbeschriftung

Jedes Kabel mit den IDs aus der Tabelle (D1, A2 etc.) beschriften — bei Wartungen oder Fehlersuche erkennst du sofort, welches Kabel wo hingeht. Wrap-around-Etiketten oder Kabelbinder-Clips.

So wird die Batterie verkabelt
Die Batterie steht im geschlossenen Innenraum hinter der Wand. MPPT-BAT und Phoenix-DC sammeln sich auf 2 Busbars (+/−) im Schrank — dadurch laufen nur 2 statt 4 Kabel durch die Wand zur Batterie (Plus über die Midi 40 A, Minus direkt). Die Midi-Sicherung sitzt direkt am Batterie-Plus (Innenraum).

7.1 Gesamtübersicht Vorraum ↔ Wand ↔ Innenraum

BATTERIE-ANSCHLUSS — 2 BUSBARS → NUR 2 KABEL DURCH DIE WAND VORRAUM (Schrank 700×500) WAND Ø12 oben Ø12 unten INNENRAUM (geschlossen, ~3-5°C wärmer) Victron MPPT SmartSolar 100/30 BAT+ BAT− Victron Phoenix 24/500 VE.Direct DC+ DC− + Busbar − Busbar MPPT-BAT + Phoenix-DC → je 1 Bolzen auf den Busbars 5V: 2A→DDR-30G-5 Midi 40A Sicherung Ausgang Eingang Redodo 24V 100Ah LiFePO4 · BT + M8 M8 Styrodur 3cm ① + Busbar → Midi (rot 6mm², ~1,5m) Bat+ → Midi ② − Busbar → Batterie− (schwarz 6mm², ~1,5m) Nur 2 Kabel durch die Wand (statt 4) Busbars bündeln MPPT + Phoenix im Schrank

7.2 Detail — M8-Anschluss (Bolzen, Federring, Anzugsmoment)

Mit den Busbars bekommt jeder Kabelschuh seinen eigenen M8-Bolzen — kein Stapeln nötig. Die Stapel-Darstellung unten gilt nur als Fallback, falls ohne Busbar direkt aufs Batterie-/Midi-Terminal gegangen wird. Anzugsmoment + Aufbau (Mutter → Federring → Scheibe → Kabelschuh → Terminal) gelten überall.

BOLZEN-ANSCHLUSS — KABELSCHUHE STAPELN Batterie-Terminal (Minus oder Midi-Ausgang) Batterie-Gehäuse M8-Bolzen (vom Terminal) 1. Mutter M8 2. Federring M8 3. Unterlegscheibe 4. Kabelschuh A (rot) → zu MPPT oder Phoenix 5. Kabelschuh B (rot) → zum anderen Gerät 6. Unterlegscheibe (optional) 7. Terminal-Basis (fest am Gehäuse) Stapel-Reihenfolge: Mutter → Federring → Scheibe → Kabelschuh A → Kabelschuh B → Scheibe → Terminal-Basis Anzugsmoment • M8: 6-8 Nm (handfest + 1/4 Drehung) • Drehmomentschlüssel ideal • Zu lose: Kontakt erwärmt sich • Zu fest: Terminal kann reißen Wichtig • Kabelschuhe Rücken an Rücken legen • Keine Berührung mit anderem Pol! • Polkappe nach Montage aufsetzen

7.3 Anschluss-Reihenfolge (strikt einhalten!)

Phase 1 — Minus zuerst

1. MPPT BAT(−) und Phoenix DC(−) je auf einen eigenen Bolzen der − Busbar (im Schrank).
2. Ein schwarzes Kabel von der − Busbar durch die Wand → Batterie(−).
Noch kein Plus, noch keine Sicherung.

Phase 2 — Plus ohne Sicherung

3. MPPT BAT(+) und Phoenix DC(+) je auf einen eigenen Bolzen der + Busbar.
4. Ein rotes Kabel von der + Busbar durch die Wand → Midi-Ausgang; Batterie(+) → Midi-Eingang (15 cm).
Stromkreis offen — Midi noch nicht eingesetzt!

Phase 3 — Sicherung einsetzen

5. Midi 40A in den Halter einschieben → Stromkreis geschlossen.
MPPT-LED leuchtet blau, Victron App findet den Laderegler per Bluetooth. Batteriespannung prüfen: ~25-27 V.

Abschaltung (umgekehrt!)

Niemals Batterie trennen solange PV aktiv! Reihenfolge:
1. DC-Lasttrennschalter auf OFF (trennt PV unter Last)
2. gPV-Sicherung ziehen
3. Midi-Sicherung ziehen
4. Wechselrichter ausschalten
Dank DC-Trennschalter ist kein Kletter auf's Dach nötig!

7.4 Busbar-Verschaltung — gewählt ✅ (2 statt 4 Kabel zur Batterie)

Gewählte Lösung: 2 Busbars (Plus + Minus) mit je ~4 M8-Bolzen, intern verbunden. MPPT-BAT und Phoenix-DC kommen je auf einen eigenen Bolzen — pro Bolzen nur 1 Kabelschuh, kein Stapeln. Von den Busbars laufen nur 2 Kabel durch die Wand: + Busbar → Midi 40 A → Batterie+, − Busbar → Batterie−. Die Busbars speisen zusätzlich den 5-V-Kreis (DDR-30G-5).

Busbar-Verschaltung — Plus (rot) + Minus (schwarz) Batterie + Midi 40A Busbar + MPPT BAT + Phoenix DC + Batterie − Busbar − MPPT BAT − Phoenix DC − Midi 40A +Batterie imInnenraum
Geräte im Rahmen gegen Berühren sichern
Nach der Verdrahtung liegen auf der Platte spannungsführende Teile frei. Gewählt: offener STALFLEX-Metallrahmen 700×500×200 mm, direkt auf die 18-mm-Sperrholz-/Spanplatte geschraubt (Platte = Rückwand). Berührungsschutz über die abschließbare Tür, Kabel + Lüftung durch Löcher in der Platte (Rückseite offen), Monitoring per ESP32 → WLAN → Home Assistant.

Was ist spannungsführend?

MPPT-Klemmen (PV-String 60–82 V DC) und die Hutschienen-Klemmen von LSS/ADELID (230 V AC) liegen über der Berührungsspannungs-Grenze (≤ 25 V AC / ≤ 60 V DC, DIN VDE 0100-410) → Schutz gegen direktes Berühren nötig. Die 24-V-Batterieseite ist unkritisch (unter der Grenze), wird aber wegen des hohen Kurzschlussstroms ebenfalls abgedeckt. Der Phoenix-WR ist ein geschlossenes Gehäuse (Schuko-Buchse vorne) — kein Zusatzschutz nötig.

Schutz durch Tür + Klemmenabdeckungen

Die abschließbare Metalltür deckt die Front ab. Zusätzlich die Hutschienen-Klemmen (LSS/ADELID) mit End-/Klemmenabdeckungen schließen; die offenen MPPT-Klemmen optional mit einer Victron WireBox-M (SCC950200000, ~30 €) — dann ist auch bei offener Tür alles fingersicher.

Alternative — Acrylglas-Haube über die Platte · ~45–60 €

QUERSCHNITT — Acrylglas-Haube über der Platte Acryl-/PC-Haube 3–4 mm (aufklappbar, Scharnier) Distanzbolzen M4 × 35 mm MPPT + WireBox Phoenix 24/500 Hutschiene Montageplatte / Wand (Sperrholz 18 mm) ~35 mm ↑ Lüftung oben ↓ Lüftung unten
+ LEDs/Bluetooth voll sichtbar · beste Wärmeabfuhr · günstig  ·  nur IP2X (kein Staub-/Tier-/Feuchteschutz)

Gewählt — STALFLEX offener Metallrahmen 700×500×200 mm auf der Platte · ✅

QUERSCHNITT — offener Rahmen auf Sperrholz-/Spanplatte Wand Platte = Rückwand Rückseite offen abschließbare Tür (Front) MPPT quer 186×130 Phoenix 24/500 Hutschiene ESP32 Antenne→WLAN/BLE Ober-/Unterseite = geschlossenes Metall Kabel + Lüftung durch Löcher in der Platte (○) Rahmentiefe 200 mm
+ Geräte direkt ins Holz · Rückseite offen (Platte=Rückwand) · abschließbar · inkl. Platte  ·  geschlossener Metallkasten: Kabel/Lüftung/Antenne durch Plattenlöcher · Kühlung beachten

Geprüfte Gerätemaße (Victron-Datenblatt)

Phoenix 24/500: 86 × 172 × 275 mm, 3,9 kg — hochkant 172 × 275, ragt 86 mm heraus.
MPPT 100/30: 130 × 186 × 70 mm — quer montiert: 186 breit × 130 hoch, Klemmen auf der langen Unterkante. Victron verlangt senkrecht, Klemmen unten, 10 cm Luft oben + unten. Hochkant ist nicht zulässig.
Hutschiene: DC-Trenner 4P ~72 · gPV ~36 · LSS ~18 · ADELID ~36 → ~180 mm.

Gewählte Lösung: STALFLEX 700×500×200 mm

STALFLEX-Metallschrank 700×500×200 (weiß), offener Metallrahmen mit abschließbarer Tür, inkl. Spanplatte-Montageplatte (~50–70 €, weiß). Auf die 700 × 500 mm Platte passen MPPT quer (186×130) + Phoenix (172×275) + 10 cm MPPT-Kühlung zweispaltig. Kabel durch Löcher in der Platte (Rückseite offen, Metall sonst geschlossen). Optional Spanplatte gegen 18-mm-Multiplex tauschen (besserer Schraubhalt für den 3,9-kg-Phoenix). Innen-Layout →

Kriterium ✅ STALFLEX offen Acrylhaube Geschl. Kunststoff
SchutzartIP2X (Tür), kein IP65IP2XIP65
Tiere/StaubTiere ja, Staub teilw.wenigvoll
Geräte montierendirekt ins Holzdirekt ins Holzauf Innenplatte
Kühlunggeschlossen → Platte lüftensehr gutmäßig (Lüftung)
Funk BT/WLANnur mit Antenne außenvollvoll
Kosten~50–70 € (inkl. Platte)~45–60 €~70–100 €
STALFLEX 700×500: Geräte-Anordnung auf der Platte
Geräteanordnung auf der 18-mm-Platte (700×500) im offenen STALFLEX-Schrank. Links MPPT quer (186×130, Klemmen unten, 10 cm Luft oben+unten) + DIN 1 (DC), Mitte Phoenix hochkant (172×275), unten DIN 2 (AC). Rechts (durch die 700-mm-Breite frei): 2 Busbars (+/−) als DC-Knoten und die DIN-Schiene 3 (5 V) mit DDR-30G-5. Kabel + Lüftung durch Löcher in der Platte (Rückseite offen, Metall sonst geschlossen). Midi-Sicherung 40 A und Batterie bleiben im Innenraum (hinter der Wand), nicht im Schrank.
STALFLEX-Schrank 700×500 — Geräte auf der Platte (Frontansicht) Platte 700×500 mm · MPPT quer · Phoenix hochkant · 2 Busbars + 5-V-Kreis · Maße schematisch Kabel + Lüftung durch Löcher in der Platte (○) — Rückseite offen, sonst geschlossenes Metall DIN 1 · DC DC-Trenner 4P + gPV 2P ≥ 100 mm Kühlluft MPPT 100/30 quer · 186 × 130 mm BAT-Klemmen unten ↓ ≥ 100 mm Kühlluft ▲ DC-Klemmen oben Phoenix 24/500 172 × 275 mm hochkant Schuko unten ▼ ESP32 + Antenne → außen DC-Knoten — 2× Busbar (M8) + MPPT-BAT + Phoenix-DC → je 1 Bolzen (Verlegung: 7.1) 2 Kabel → Wand → Batterie DIN 3 · 5-V-Kreis DDR-30G-5 24→5V/6A 2A 2×5 Klemmen +5V / GND LSS 6A ADELID 1-0-2 AC-Klemmen ≈ 700 mm ≈ 500 mm DC AC 5V Busbar

Geräte-Anordnung auf der Platte

Gerät Größe (mm) Spalte Hinweis
DIN-Schiene 1 (DC)TS35 ~160links obenDC-Lasttrenner 4P + gPV-Halter 2P
MPPT 100/30186 × 130 querlinksKlemmen unten; ≥100 mm Luft oben + unten (Victron-Pflicht)
Phoenix 24/500172 × 275 hochkantMitteDC-Klemmen oben, Schuko-Buchse unten
2× Busbar (+/−)M8, ~4 Studsrechts obenzentraler DC-Knoten — MPPT-BAT + Phoenix-DC je 1 Bolzen → 2 Kabel zur Batterie
DIN-Schiene 3 (5 V)TS35 ~120rechts untenDDR-30G-5 + 2-A-Sicherung + 2×5 Reihenklemmen (+5V/GND); Eingang von der + Busbar
DIN-Schiene 2 (AC)TS35 ~280untenLSS 6A + ADELID 1-0-2 + AC-Reihenklemmen
Kabelführung durch die Platte (Rückseite offen)
Ober-/Unterseite + Seiten des Rahmens sind geschlossenes Metall — die offene Rückseite wird von der Platte gebildet. Kabel laufen durch in die Platte gebohrte Löcher (Holz, einfach): PV oben; AC-Ausgang, Netz-Backup, DC zur Batterie und PE unten — mit Tropfschlaufe. Das DC-Kabel zur Batterie zusätzlich durch die Wanddurchführung in den Innenraum. Für Kühlung zusätzlich 2 Lüftungslöcher (unten Zuluft + oben Abluft) in die Platte. Kabel mit Schellen zugentlasten.

Geräte auf die Platte schrauben

Gerät als Bohrschablone auflegen, Lochbild anzeichnen (variiert je Gerät). Phoenix (3,9 kg): 4 Befestigungslaschen, Holzschrauben ≥4×30 mm — besser 18-mm-Multiplex statt der mitgelieferten Spanplatte. MPPT: Schlüsselloch oben + Schrauben unten, senkrecht mit Klemmen unten. DIN-Schienen je 2–3 Schrauben.

Monitoring: ESP32 → WLAN → HA

ESP32-S3 mit externer Antenne auf der Platte: liest MPPT + Phoenix per VE.Direct (2 UARTs) und optional die Batterie per BLE. Antenne durch die offene Seite nach außen → WLAN über den Scheunen-Repeater zum N100/Home Assistant (300 m). Versorgung 24/7 über einen kleinen 24 V→5 V-Wandler vom DC-Bus (~0,5 W).

Kühlung — geschlossener Kasten

Auf die Platte montiert ist es ein geschlossener Metallkasten (kaum Eigenlüftung). MPPT 10 cm Luft oben + unten freihalten (Victron-Pflicht). Für Kühlung je ein Lüftungsloch unten (Zuluft) + oben (Abluft) in die Platte bohren (Kamineffekt); bei Dauer-Hochlast einen kleinen Thermostat-Lüfter (W1209). Phoenix-Lüfter nicht zustellen.

AC-Übergang auf der Platte

Phoenix-Schuko-Buchse ← Schuko-Winkelstecker + H05VV-F 3G1,5 (~0,3 m) → AC-Reihenklemmen auf DIN-Schiene 2 → LSS 6A → ADELID 1-0-2 → NYM-J durch ein Loch in der Platte (unten) nach draußen. Netz-Backup auf die Netz-Seite des ADELID. PE durchverbinden, nie über den Umschalter schalten.

Tools für Schaltpläne (optional)
Falls du später komplexere Schaltpläne oder Kabeldokumentation erstellen möchtest, hier eine kuratierte Auswahl.

WireViz

YAML → schöne Kabeldiagramme als SVG. Open Source (Python). Ideal für Kabelbäume mit Klemmen- und Pin-Dokumentation, erstellt automatisch Stückliste. pip install wireviz. github.com/wireviz/WireViz

KiCad + MCP-Server

Professionelle EDA-Suite mit Claude-Integration. Mehrere MCP-Server (kicad-mcp, KiCAD-MCP-Server) ermöglichen AI-unterstützten Schaltplan-Entwurf. Overkill für DIY-Inselanlagen, aber perfekt für PCB-Projekte.

draw.io + MCP

Online-Diagramming mit Elektro-Shape-Bibliothek. MCP-Server für Claude verfügbar (drawio-mcp). Export als SVG, direkt in HTML einbettbar. Gute Wahl für Mischung aus Schaltplan + Flowchart.

Custom SVG (dieser Ansatz)

Direkt in HTML — volle Kontrolle. Alle Diagramme auf dieser Seite sind handkodierte SVGs. Vorteil: nahtlose Design-Integration, kein Build-System nötig, funktioniert überall. Nachteil: Aufwand bei Änderungen.

Potentialausgleich & Erdung
VDE 0100-712: Alle leitfähigen PV-Teile müssen geerdet werden. Die Scheune hat kein bestehendes System — eigener Erdspieß nötig.
ERDUNG + POTENTIALAUSGLEICH Modul 1 Rahmen Modul 2 Rahmen Alu-Montageschiene E Erdungsklemme (Zahnscheibe) E Erdungsklemme 6mm² grün-gelb ~5-8m zur Erde Scheunenwand Erdreich ~1m von Wand Erdspieß 1,5m kupferbesch. Ø 20mm Kreuzverbinder min. 1,5m Kein direkter Kupfer-Alu-Kontakt! Isoliertes Kabel verhindert galvanisches Element.
Was du brauchst
Werkzeug-Checkliste und vollständige Materialliste mit aktuellen Preisen (Stand März 2026).

Werkzeug

Akkuschrauber + Bits
MC4-Crimpzange
Multimeter (DC + AC)
Aderendhülsen-Crimpzange 0,25–6mm² (separat von MC4!) + M8-Kabelschuh-Zange
10mm / 13mm Steckschlüssel (Modulklemmen)
Flex mit Diamantscheibe (Ziegel anschleifen)
Gummitüllen (Kabeldurchführung)
Kabelbinder, Isolierband, Schrumpfschlauch

Materialliste

2× Trina 455W✓ gekauftGlas-Glas
~124 €
Redodo 24V 100Ah BT✓ gekauftLiFePO4, IP65
~370 €
Victron MPPT 100/30✓ gekauft
~100 €
Victron Phoenix 24/500✓ gekauft400W Reinsinus, VE.Direct
~140 €
Solarkabel 6mm²H1Z2Z2-K, 2×10m mit MC4 vorkonfektioniert — basic-solar.de
~45 €
Batteriekabel 6mm²H07V-K, 2×3m
~10 €
VerbindungsmaterialAderendhülsen-Sortiment 0,5–6mm² (~14× 6mm² DC) + ~8× M8-Ringkabelschuh 6mm²
~13–17 €
Absicherung✓ gekauftMidi 40A (Victron-Halter) · gPV 20A (SeKi/Heschen) · LSS 6A B (Schneider Acti9 iC60N 1P)
~18 €
ADELID Umschalter✓ gekauft1-0-2, 16A, 2-polig
~12 €
Biberschwanz-Set nebeneinander✓ gekauftoekostromhelden: 6 Haken A2, 4× 1,20m Alu, Klemmen, Torx 8×80
~68 €
ErdungErdspieß + Kabel + Klemmen
~28 €
STALFLEX-Schrank 700×500×200 weiß✓ gekauftoffener Metallschrank, abschließbar, inkl. Spanplatte (opt. 18mm Multiplex) — eBay/stalflex
~65–85 €
Styrodur 3cm✓ gekauftBatterie-Isolation — Baumarkt
~3 €
Hutschiene TS35 1mVerzinkt, Langlöcher — amazon.de
~7 €
Schrauben + Dübel✓ gekauft4×20 Torx, 6×80, Dübel 8×50 — Baumarkt
~5 €
Kabelkanal + Binder (opt.)PVC 25×25mm + Kabelbinder
~8 €
Schuko-Anschlussleitung✓ gekauftH05VV-F 3G1,5 ~0,5m mit Winkelstecker
~6 €
Abzweigdose + WAGOAufputz IP54 + 5× WAGO 221-415
~7 €
NYM-J 3×1,5Meterware 10m — fest verlegt Gartenstromkreis
~10 €
DC-Lasttrennschalter Jadeshay✓ gekauft4P 32A 1000V DC, IEC 60947-3, Hutschiene — amazon.de
~23 €
2× Busbar M8 (DC-Knoten)1× Plus + 1× Minus, ~4 M8-Bolzen, isoliert — MPPT/Phoenix/5V → nur 2 statt 4 Kabel zur Batterie
~15–25 €
DDR-30G-5 (5-V-Kreis)Mean Well Hutschiene 9–36V→5V/6A, isoliert — ESP32 + Sensoren — reichelt/amazon
~25–35 €
2×5 Reihenklemmen + 2-A-Sicherung+5V/GND-Verteiler (SELV) + Eingangssicherung 5-V-Kreis
~8 €
Gesamt ~1.067 €