Innenzugang nutzen!
Sparren und Latten sind von innen direkt sichtbar. Hakenpositionen von innen markieren, von außen montieren. Keine Unterspannbahn vorhanden.
6 Haken total
3 Haken auf der oberen Schiene, 3 Haken auf der unteren Schiene. Bei 2,27 m Modulbreite (nebeneinander) kreuzen die Schienen 4-5 Sparren — Haken auf S1, S3, S5.
1.1 Montageset + 2 Module — Schritt für Schritt
Schienensystem 40×40 (oekostromhelden) — dem Set lag keine Anleitung bei, darum hier die komplette Reihenfolge mit den offiziellen Trina-Klemmzonen (Vertex Series User Manual, Abschnitt 6.2.2).
| Teil | Aufgabe |
|---|---|
| Dachhaken Biber (A2) | Greift über die Latte, Fuß auf den Sparren — trägt alles |
| Tellerkopf 8×80 TX40 | Hakenfuß → Sparren (2 pro Haken, ≥ 7 cm tief) |
| Schiene 40×40 | Trägt die Module (2× 1,20 m + Verbinder ≈ 2,40 m je Reihe) |
| M10-Schraube + Sperrzahnmutter | Haken ↔ Schiene (Kopf in die untere Nut) |
| Nutenstein M8 | In die obere Nut eingeschwenkt, hält die Modulklemmen |
| End-/Mittelklemme (30 mm) | Klemmt die Module (4 End- außen, 2 Mittel- zwischen den Modulen) |
→ Bei deinen 1762-mm-Modulen: obere Schiene ~33 cm unter der Oberkante, untere Schiene ~33 cm über der Unterkante = Schienenabstand ~110 cm (erlaubt 102–118 cm).
Nicht in der Mitte klemmen! Die Anschlussdose sitzt mittig (~87,5 cm) — die Schienen an den Enden gehen sauber daran vorbei. ✓
Klemme übergreift den Rahmen 8–12 mm, berührt das Glas nicht, Entwässerungslöcher frei halten, Rahmen nicht verändern.
1 · Dachhaken setzen
Hakenlinien (2 waagerechte Reihen, ~33 cm von Modul-Ober-/Unterkante) auf die Sparren übertragen. Ziegel anheben, Haken über die Latte legen, Fuß flach auf den Sparren, 2× Tellerkopf 8×80 TX40 (Hartholz vorbohren). Haken darf nirgends auf einem Ziegel drücken.
2 · Biberschwanz dicht
Wo der weit ausladende Haken aufliegt: entweder den unteren Ziegel durch einen Blechziegel ersetzen (oekostromhelden-Empfehlung) oder die Ziegelunterseite leicht unterschleifen, bis er spannungsfrei aufliegt. Danach Ziegel wieder überlappend schließen.
3 · Schienen anbauen
M10-Schraubenkopf in die untere Nut der Schiene einfädeln, Schaft durch das Langloch im Haken, von unten Sperrzahnmutter M10. 2× 1,20 m mit Verbinder zu ~2,40 m. Beide Schienen parallel, ~110 cm Abstand, in der Flucht — dann festziehen.
4 · Module klemmen
Nutensteine M8 in die obere Nut. Außen Endklemme → Modul A auflegen → Mittelklemme → Modul B → Endklemme. 5 mm Mindestabstand zwischen den Modulen. M8-Zylinderschraube 35 mm (30 mm Modul + 5), anziehen mit 16–18 Nm.
5 · Erdung
Modulrahmen + Schiene mit den Zahnscheiben-Erdungsklemmen anbinden, 6 mm² grün-gelb zum Erdspieß (Potentialausgleich, mit dem Erdungsset).
Sicherheit + elektrisch
Absturzsicherung, ≥ 2 Personen, trocken/windstill, nicht auf die Ziegel treten. Module abgedeckt handhaben. Erst alles mechanisch fest + geerdet, dann MC4 verbinden — PV bis zum Schrankanschluss getrennt lassen.
1.2 Maß-Skizze — Haken- & Klemmpositionen (zum Mitnehmen aufs Dach)
Berechnet für deine 2× 1762×1134-Module (hochkant, 20 mm Spalt) und das ~55,5-cm-Sparrenraster. Maße in mm (cm in Klammern).
Kurz: 2 Schienen waagerecht, je 33 cm von Modul-Ober-/Unterkante (~110 cm Abstand). 6 Haken auf jeden 2. Sparren (~111 cm), Array mittig ausrichten (~3–4 cm Überstand je Seite). 4 End- (außen) + 2 Mittelklemmen (am 20-mm-Spalt). Die mittige Anschlussdose bleibt frei.
Verschraubungen
Geräte auf die Platte: Holzschrauben — Phoenix 4× ≥4×30 mm (3,9 kg!), MPPT 4×, DIN-Schienen je 3×. Gerät als Bohrschablone. STALFLEX-Rahmen auf die Platte/Wand: über die Befestigungslaschen des Rahmens (6×80 Holz bzw. 6×60 + Dübel 8×50 bei Beton).
Abstände & Kühlung
MPPT senkrecht, Klemmen unten, 10 cm Luft oben + unten (Victron-Pflicht). Phoenix-Lüfter freihalten. Geschlossener Metallkasten → für Kühlung 2 Lüftungslöcher (unten/oben) in die Platte oder kleiner Lüfter. Antenne durch ein Plattenloch nach außen.
AC-Seite: Phoenix hat nur Schuko-Buchse. Pfad: Phoenix-Buchse ← Schuko-Stecker mit H05VV-F 3G1,5 (flexibel, 0,5 m) → Abzweigdose IP54 mit WAGO-Klemmen als Übergang → NYM-J 3×1,5 (starr, fest verlegt) → LSS → ADELID → Gartenverbraucher.
6.1 DC-Seite — obere Hutschiene (PV + Batterie)
2× Busbar (M8) als zentraler DC-Knoten: MPPT-BAT und Phoenix-DC laufen auf die + Busbar bzw. − Busbar (gelb hinterlegte Zeilen). Von dort gehen nur 2 statt 4 Kabel durch die Wand zur Batterie: Plus über die Midi 40 A, Minus direkt. Die Busbars speisen zusätzlich den 5-V-Kreis (D12).
| # | Quelle | → | Ziel | Kabel | Länge |
|---|---|---|---|---|---|
| D1 | PV-String + (Modul 1 Plus) | → | Gummitülle Top · DC-Trennschalter Pol 1+2 EINGANG | H1Z2Z2-K 6mm² rot | 10 m |
| D1b | DC-Trennschalter Pol 1+2 AUSGANG | → | gPV-Halter Pol 1 Eingang | H07V-K 6mm² rot | ~10 cm |
| D2 | gPV-Halter Pol 1 Ausgang | → | MPPT Terminal PV(+) | H07V-K 6mm² rot | ~15 cm |
| D3 | PV-String − (Modul 2 Minus) | → | Gummitülle Top · DC-Trennschalter Pol 3+4 EINGANG | H1Z2Z2-K 6mm² schwarz | 10 m |
| D3b | DC-Trennschalter Pol 3+4 AUSGANG | → | gPV-Halter Pol 2 Eingang | H07V-K 6mm² schwarz | ~10 cm |
| D4 | gPV-Halter Pol 2 Ausgang | → | MPPT Terminal PV(−) | H07V-K 6mm² schwarz | ~15 cm |
| D5 | MPPT Terminal BAT(+) | → | + Busbar (M8-Stud) | H07V-K 6mm² rot | ~0,3 m |
| D6 | MPPT Terminal BAT(−) | → | − Busbar (M8-Stud) | H07V-K 6mm² schwarz | ~0,3 m |
| D7 | Phoenix DC(+) | → | + Busbar (M8-Stud) | H07V-K 6mm² rot | ~0,3 m |
| D8 | Phoenix DC(−) | → | − Busbar (M8-Stud) | H07V-K 6mm² schwarz | ~0,3 m |
| D9 | + Busbar (M8-Stud) | → | Wanddurchführung · Midi 40A Eingang (Kabel 1 v. 2 zur Batterie) | H07V-K 10mm² rot | ~4 m |
| D10 | Midi 40A Ausgang | → | Redodo Batterie (+) M8-Terminal | H07V-K 10mm² rot | ~15 cm |
| D11 | − Busbar (M8-Stud) | → | Wanddurchführung · Redodo (−) M8-Terminal (Kabel 2 v. 2 zur Batterie) | H07V-K 10mm² schwarz | ~4 m |
| D12 | + Busbar → 2A-Sicherung → DDR-30G-5 V+in · − Busbar → DDR-30G-5 V−in | → | 5-V-Kreis (24V→5V), DIN-Schiene 3 | H07V-K/1,5mm² | ~0,3 m |
| PV + (rot) | Brücke oben 1 ↔ 3 | Kabel an 2 und 4 |
| PV − (schwarz) | Brücke oben 5 ↔ 7 | Kabel an 6 und 8 |
Multimeter-Check (PV getrennt/abgedeckt): ON → 2↔4 und 6↔8 piepen; OFF → beide kein Ton; 2/4 ↔ 6/8 nie Ton (Plus/Minus dürfen sich nie berühren).
6.2 AC-Seite — untere Hutschiene (Wechselrichter, LSS, Umschalter)
| # | Quelle | → | Ziel | Kabel | Länge |
|---|---|---|---|---|---|
| A1 | Phoenix Schuko-Buchse (AC-Ausgang) | → | Schuko-Winkelstecker an H05VV-F Anschlussleitung | H05VV-F 3G1,5 flexibel | ~50 cm |
| A2 | H05VV-F-Anschlussleitung L/N/PE (offene Enden) | → | Abzweigdose: WAGO 221-415 je Ader (braun/blau/gn-ge) | H05VV-F 3G1,5 | ~30 cm |
| A3 | Abzweigdose WAGO L (braun) | → | LSS 6A Eingang (oben) via NYM-J | NYM-J 3×1,5 braun | ~30 cm-1 m |
| A4 | LSS 6A Ausgang (unten) | → | ADELID Klemme 1 (L-Solar) | NYM-J 3×1,5 braun | ~10 cm |
| A5 | Abzweigdose WAGO N (blau) | → | ADELID Klemme 4 (N-Solar) direkt (N wird nicht geschaltet via LSS) | NYM-J 3×1,5 blau | ~30 cm-1 m |
| A6 | Netz-Verlängerung L (aus Haus-Schukostecker, offenes Ende) | → | ADELID Klemme 2 (L-Netz) | braun 1,5mm² (oder NYM-J) | variabel |
| A7 | Netz-Verlängerung N | → | ADELID Klemme 5 (N-Netz) | blau 1,5mm² | variabel |
| A8 | ADELID Klemme 3 (L-Ausgang) | → | Verbraucher-Leitung L (NYM-J fest verlegt) | NYM-J 3×1,5 braun | variabel |
| A9 | ADELID Klemme 6 (N-Ausgang) | → | Verbraucher-Leitung N (NYM-J fest verlegt) | NYM-J 3×1,5 blau | variabel |
| A10 | PE durchgeführt (Abzweigdose → Verbraucher ohne ADELID!) | → | Verbraucher-Leitung PE | NYM-J 3×1,5 grün-gelb | variabel |
6.3 Erdung / Potentialausgleich
| # | Quelle | → | Ziel | Kabel | Länge |
|---|---|---|---|---|---|
| E1 | Modulrahmen 1 (Erdungsklemme Zahnscheibe) | → | Alu-Montageschiene | 6mm² gn-ge | ~20 cm |
| E2 | Modulrahmen 2 (Erdungsklemme Zahnscheibe) | → | Alu-Montageschiene | 6mm² gn-ge | ~20 cm |
| E3 | Alu-Montageschiene | → | Erdspieß 1,5 m Kupfer (Kreuzverbinder) | 6mm² gn-ge | ~8 m |
Wichtig — PE niemals schalten
Der Schutzleiter (grün-gelb) vom Netz wird direkt zum Verbraucher durchverbunden — niemals durch den ADELID-Umschalter! Der Wechselrichter hat keinen PE-Anschluss (floating output). Bei Insel-Betrieb existiert kein PE im AC-Kreis.
Tipp — Kabelbeschriftung
Jedes Kabel mit den IDs aus der Tabelle (D1, A2 etc.) beschriften — bei Wartungen oder Fehlersuche erkennst du sofort, welches Kabel wo hingeht. Wrap-around-Etiketten oder Kabelbinder-Clips.
7.1 Gesamtübersicht Vorraum ↔ Wand ↔ Innenraum
7.2 Detail — M8-Anschluss (Bolzen, Federring, Anzugsmoment)
Mit den Busbars bekommt jeder Kabelschuh seinen eigenen M8-Bolzen — kein Stapeln nötig. Die Stapel-Darstellung unten gilt nur als Fallback, falls ohne Busbar direkt aufs Batterie-/Midi-Terminal gegangen wird. Anzugsmoment + Aufbau (Mutter → Federring → Scheibe → Kabelschuh → Terminal) gelten überall.
7.3 Anschluss-Reihenfolge (strikt einhalten!)
Phase 1 — Minus zuerst
1. MPPT BAT(−) und Phoenix DC(−) je auf einen eigenen Bolzen der − Busbar (im Schrank).
2. Ein schwarzes Kabel von der − Busbar durch die Wand → Batterie(−).
Noch kein Plus, noch keine Sicherung.
Phase 2 — Plus ohne Sicherung
3. MPPT BAT(+) und Phoenix DC(+) je auf einen eigenen Bolzen der + Busbar.
4. Ein rotes Kabel von der + Busbar durch die Wand → Midi-Ausgang; Batterie(+) → Midi-Eingang (15 cm).
Stromkreis offen — Midi noch nicht eingesetzt!
Phase 3 — Sicherung einsetzen
5. Midi 40A in den Halter einschieben → Stromkreis geschlossen.
MPPT-LED leuchtet blau, Victron App findet den Laderegler per Bluetooth. Batteriespannung prüfen: ~25-27 V.
Abschaltung (umgekehrt!)
Niemals Batterie trennen solange PV aktiv! Reihenfolge:
1. DC-Lasttrennschalter auf OFF (trennt PV unter Last)
2. gPV-Sicherung ziehen
3. Midi-Sicherung ziehen
4. Wechselrichter ausschalten
Dank DC-Trennschalter ist kein Kletter auf's Dach nötig!
7.4 Busbar-Verschaltung — gewählt ✅ (2 statt 4 Kabel zur Batterie)
Gewählte Lösung: 2 Busbars (Plus + Minus) mit je ~4 M8-Bolzen, intern verbunden. MPPT-BAT und Phoenix-DC kommen je auf einen eigenen Bolzen — pro Bolzen nur 1 Kabelschuh, kein Stapeln. Von den Busbars laufen nur 2 Kabel durch die Wand: + Busbar → Midi 40 A → Batterie+, − Busbar → Batterie−. Die Busbars speisen zusätzlich den 5-V-Kreis (DDR-30G-5).
Was ist spannungsführend?
MPPT-Klemmen (PV-String 60–82 V DC) und die Hutschienen-Klemmen von LSS/ADELID (230 V AC) liegen über der Berührungsspannungs-Grenze (≤ 25 V AC / ≤ 60 V DC, DIN VDE 0100-410) → Schutz gegen direktes Berühren nötig. Die 24-V-Batterieseite ist unkritisch (unter der Grenze), wird aber wegen des hohen Kurzschlussstroms ebenfalls abgedeckt. Der Phoenix-WR ist ein geschlossenes Gehäuse (Schuko-Buchse vorne) — kein Zusatzschutz nötig.
Schutz durch Tür + Klemmenabdeckungen
Die abschließbare Metalltür deckt die Front ab. Zusätzlich die Hutschienen-Klemmen (LSS/ADELID) mit End-/Klemmenabdeckungen schließen; die offenen MPPT-Klemmen optional mit einer Victron WireBox-M (SCC950200000, ~30 €) — dann ist auch bei offener Tür alles fingersicher.
Alternative — Acrylglas-Haube über die Platte · ~45–60 €
Gewählt — STALFLEX offener Metallrahmen 700×500×200 mm auf der Platte · ✅
Geprüfte Gerätemaße (Victron-Datenblatt)
Phoenix 24/500: 86 × 172 × 275 mm, 3,9 kg — hochkant 172 × 275, ragt 86 mm heraus.
MPPT 100/30: 130 × 186 × 70 mm — quer montiert: 186 breit × 130 hoch,
Klemmen auf der langen Unterkante. Victron verlangt senkrecht, Klemmen unten, 10 cm Luft
oben + unten. Hochkant ist nicht zulässig.
Hutschiene: DC-Trenner 4P ~72 · gPV ~36 · LSS ~18 · ADELID ~36 → ~180 mm.
Gewählte Lösung: STALFLEX 700×500×200 mm
STALFLEX-Metallschrank 700×500×200 (weiß), offener Metallrahmen mit abschließbarer Tür, inkl. Spanplatte-Montageplatte (~50–70 €, weiß). Auf die 700 × 500 mm Platte passen MPPT quer (186×130) + Phoenix (172×275) + 10 cm MPPT-Kühlung zweispaltig. Kabel durch Löcher in der Platte (Rückseite offen, Metall sonst geschlossen). Optional Spanplatte gegen 18-mm-Multiplex tauschen (besserer Schraubhalt für den 3,9-kg-Phoenix). Innen-Layout →
| Kriterium | ✅ STALFLEX offen | Acrylhaube | Geschl. Kunststoff |
|---|---|---|---|
| Schutzart | IP2X (Tür), kein IP65 | IP2X | IP65 |
| Tiere/Staub | Tiere ja, Staub teilw. | wenig | voll |
| Geräte montieren | direkt ins Holz | direkt ins Holz | auf Innenplatte |
| Kühlung | geschlossen → Platte lüften | sehr gut | mäßig (Lüftung) |
| Funk BT/WLAN | nur mit Antenne außen | voll | voll |
| Kosten | ~50–70 € (inkl. Platte) | ~45–60 € | ~70–100 € |
Geräte-Anordnung auf der Platte
| Gerät | Größe (mm) | Spalte | Hinweis |
|---|---|---|---|
| DIN-Schiene 1 (DC) | TS35 ~160 | links oben | DC-Lasttrenner 4P + gPV-Halter 2P |
| MPPT 100/30 | 186 × 130 quer | links | Klemmen unten; ≥100 mm Luft oben + unten (Victron-Pflicht) |
| Phoenix 24/500 | 172 × 275 hochkant | Mitte | DC-Klemmen oben, Schuko-Buchse unten |
| 2× Busbar (+/−) | M8, ~4 Studs | rechts oben | zentraler DC-Knoten — MPPT-BAT + Phoenix-DC je 1 Bolzen → 2 Kabel zur Batterie |
| DIN-Schiene 3 (5 V) | TS35 ~120 | rechts unten | DDR-30G-5 + 2-A-Sicherung + 2×5 Reihenklemmen (+5V/GND); Eingang von der + Busbar |
| DIN-Schiene 2 (AC) | TS35 ~280 | unten | LSS 6A + ADELID 1-0-2 + AC-Reihenklemmen |
Geräte auf die Platte schrauben
Gerät als Bohrschablone auflegen, Lochbild anzeichnen (variiert je Gerät). Phoenix (3,9 kg): 4 Befestigungslaschen, Holzschrauben ≥4×30 mm — besser 18-mm-Multiplex statt der mitgelieferten Spanplatte. MPPT: Schlüsselloch oben + Schrauben unten, senkrecht mit Klemmen unten. DIN-Schienen je 2–3 Schrauben.
Monitoring: ESP32 → WLAN → HA
ESP32-S3 mit externer Antenne auf der Platte: liest MPPT + Phoenix per VE.Direct (2 UARTs) und optional die Batterie per BLE. Antenne durch die offene Seite nach außen → WLAN über den Scheunen-Repeater zum N100/Home Assistant (300 m). Versorgung 24/7 über einen kleinen 24 V→5 V-Wandler vom DC-Bus (~0,5 W).
Kühlung — geschlossener Kasten
Auf die Platte montiert ist es ein geschlossener Metallkasten (kaum Eigenlüftung). MPPT 10 cm Luft oben + unten freihalten (Victron-Pflicht). Für Kühlung je ein Lüftungsloch unten (Zuluft) + oben (Abluft) in die Platte bohren (Kamineffekt); bei Dauer-Hochlast einen kleinen Thermostat-Lüfter (W1209). Phoenix-Lüfter nicht zustellen.
AC-Übergang auf der Platte
Phoenix-Schuko-Buchse ← Schuko-Winkelstecker + H05VV-F 3G1,5 (~0,3 m) → AC-Reihenklemmen auf DIN-Schiene 2 → LSS 6A → ADELID 1-0-2 → NYM-J durch ein Loch in der Platte (unten) nach draußen. Netz-Backup auf die Netz-Seite des ADELID. PE durchverbinden, nie über den Umschalter schalten.
WireViz
YAML → schöne Kabeldiagramme als SVG. Open Source (Python). Ideal für Kabelbäume mit Klemmen- und Pin-Dokumentation, erstellt automatisch Stückliste. pip install wireviz. github.com/wireviz/WireViz
KiCad + MCP-Server
Professionelle EDA-Suite mit Claude-Integration. Mehrere MCP-Server (kicad-mcp, KiCAD-MCP-Server) ermöglichen AI-unterstützten Schaltplan-Entwurf. Overkill für DIY-Inselanlagen, aber perfekt für PCB-Projekte.
draw.io + MCP
Online-Diagramming mit Elektro-Shape-Bibliothek. MCP-Server für Claude verfügbar (drawio-mcp). Export als SVG, direkt in HTML einbettbar. Gute Wahl für Mischung aus Schaltplan + Flowchart.
Custom SVG (dieser Ansatz)
Direkt in HTML — volle Kontrolle. Alle Diagramme auf dieser Seite sind handkodierte SVGs. Vorteil: nahtlose Design-Integration, kein Build-System nötig, funktioniert überall. Nachteil: Aufwand bei Änderungen.